Lars Lerin (Tipp 4/26)
Lars Ivar Lerin (geboren am 2.4.1954 in Munkfors, Värmland) ist ein schwedischer Maler, Sachbuchautor und Fernsehmoderator. Er ist in Sunnemo, Gemeinde Hagfors, aufgewachsen. Hier begann er auch mit dem Malen. Seine Eltern sind Gerd und Jonny Lerin. Der Vater war ein bekannter Bandy-Spieler. 1974 und 1975 besuchte Lerin die Schule für schöne Künste in Gerlesborg, von 1980 bis 1984 studierte er an der Kunsthochschule Valand.
Lerin lebte zeitweise in einem ehemaligen Schulhaus am Rande von Munkfors, auf den nord-norwegischen Lofoten sowie im Osten der Gemeinde Sunne. Seit einigen Jahren wohnt er in Hammarö in der Nähe von Karlstad. Lars Lerin gilt als einer der prominentesten Aquarellisten Skandinaviens. Sein Wirken umfasst außerdem unter anderem Ölgemälde, graphische Kunst, Photographien und Collagen, zu sehen sind oftmals Motive von seinen Reisen. Lerin hat in mehreren Ländern Europas sowie den USA ausgestellt. Das 2011 in Karlstad errichtete Museum Sandgrund widmet sich fast ausschließlich seinen Werken, ein Raum ist auch für Ausstellungen weiterer Künstler vorgesehen.
1983 erschien sein erstes Buch, Utpost. Es folgten mehr als 50 weitere Bücher, bei denen es sich überwiegend um persönliche Berichte über von ihm durchgeführte Reisen handelt. Seit Anfang 2016 ist Lerin Moderator der preisgekrönten Talkshow Vänligen Lars Lerin, mit jeweils einem prominenten Gesprächspartner. In der Pilotfolge am 13.1.2016 war dies ABBA-Sängerin Anni-Frid Lyngstad, es folgten u.a. Leif G. W. Persson und Mikael Persbrandt. (Quelle: Wikipedia)
Eine weitere Möglichkeit Gemälde von Lars Lerin anzuschauen, gibt es in Skara Stadshotell. Dort sind 100 Kunstwerke Lerins ausgestellt, die der schwedische Unternehmer Karl-Johan Blank gesammelt hat. Weitere von Blank gesammelte Kunstwerke (u.a. von Anders Zorn, Carl Larsson und Bruno Liljefors) sind in Skara Konsthotell ausgestellt (siehe Tipp 3/22). Die Sammlungen sind öffentlich zugänglich und können eintrittsfrei besucht werden.
links: Lars Lerin 2022 (Wikimedia/Machatjkala) – rechts: Ausstellung (Wikimedia/Frankie Fouganthin)


